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Karlsbergturnier 2009

TG-Dominanz beim Karlsbergturnier in Homburg

Die ‚großen Pokale’ nahmen die  Rohrbacher und Kaiserslauterer Fechter mit

Ohne die Teilnehmer der Fechtabteilung der TG Rohrbach wäre das das 41. Internationale Karlsbergturnier vielleicht das letzte gewesen. 22 junge Fechterinnen und Fechter aus der Mittelstadt zeigten am vergangenen Wochenende in Homburg, dass sich konsequente Jugendarbeit auszahlt. 

Homburg. Der TV Homburg hatte zum Karlsbergturnier und zum A-Jugend-Cup eingeladen, der Fechterbund Saar nutzte die Infrastruktur und veranstaltete parallel sein Schülerpokalturnier für Degen und Florett. Alleine 22 Meldungen für diese Turniere kamen aus St. Ingbert, wo es der TG Rohrbach, Leistungszentrum Degen des Fechterbunds Saar, gelingt, der Demographie ein Schnippchen zu schlagen. Entgegen dem Trend wachsen dort die Mitgliederzahlen im Bereich der bis 18-Jährigen.

 

Der Höhepunkt des Samstags war die Konkurrenz der aktiven Degenfechter. Ausgeschrieben als Qualifikationsturnier für die Verbände Saar und Südwest lockte die Veranstaltung 33 Fechter vor allem aus Nordbaden, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Nach dem Wechsel von Emanuel Flierl zum Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim und der Abi-Fahrt bedingten Abwesenheit von Robin Klostermeier musste sich der Fechterbund Saar mit den Plätzen zufrieden geben. Auf Rang 6 landete Dennis Kollmannsperger von der TG Rohrbach, aufgrund seines Studiums in Trier nur begrenzt im Training. Rang 9 ging an den Gastgeber: Jens Dörrenbächer verpasste das 8er-Finale nur knapp. Der Sieger kam aus Kaiserslautern, die Silbermedaille ging an den früheren Abteilungsleiter Fechten der TG Rohrbach Alexander Trützschler vom Falkenstein, der berufsbedingt mittlerweile für die TSG Rohrbach/Heidelberger Fechtclub startet. Die beiden Bronzemedaillen gingen nach Luxemburg und Darmstadt. Platz 14 und 18 ging an die noch A-Jugendlichen  Julian Kopp und Marc Blatter – Hut ab vor dieser herausragenden Leistung –, 19. wurde Rolf Kittler, 26. Hendrik Schmelzer, die Plätze 29 bis 31 gingen an Matthias Schales, Markus Wirtz und Thorsten Wagner (alle TG Rohrbach).

 

Im A-Jugend-Cup der Damen gingen Gold und Silber nach Ludwigshafen und Zweibrücken, Bronze ging an Ester Kunert aus Holz, einen hervorragenden 5. Platz erfocht sich die erst 14 Jahre alte B-Jugendliche Lina Brakemeier (TG Rohrbach). Auch die Plätze 7 bis 9 gingen nach St. Ingbert: Hannah Ruffing, Melanie Wagner und Juliana Blees konnten sich im starken Feld gut behaupten. Im Schülerdegen ging es besonders spannend zu: erst im Stichkampf um die Goldmedaille konnte sich Marcel Körper durchsetzen und Gold mit nach Hause nehmen. Auf Platz 5 landete dort Leon Barrois, ebenfalls von der TG Rohrbach.

 

Den Sonntag bestimmten die aktiven Degenfechterinnen. Vier Fechterinnen von der TSG Friesenheim mussten sich gegen acht Saarländerinnen wehren und es gelang ihnen fast, zu viert das Halbfinale zu erreichen. Einen Strich durch die Rechnung machte ihnen jedoch die TG-Trainerin Danielle Trittelvitz: Nach einem verschlafenen Auftakt kämpfte sich die St. Ingberterin ohne verlorene Gefechte ins Halbfinale, wo sie die mehrfache frühere Gewinnerin des Turniers Renate Alles (Friesenheim) schlagen konnte; am Ende des ausgeglichenen Gefechts fasste sich Danielle beim Stand von 14:14 ein Herz, überraschte die Gegnerin mit einem Sturzangriff und konnte ins Finale einziehen.  Nach einem ungefährdeten Sieg gegen die Friesenheimerin Sabine Hoecker durfte sie schließlich den Pokal des Ministerpräsidenten (und ein Six-Pack des Hauptsponsors) mit nach Hause nehmen.

 

Die A-jugendlichen Herren lieferten sich nicht minder spannende Gefechte. Gold ging dort an Constantin Berhard vom ATSV Saarbrücken, Silber ging nach Neuwied, die beiden dritten Plätze belegten Julian Kopp und Marc Blatter von der TG. Der gerade 13-jährige Johannes Mast musste sich mit dem 9. Platz zufrieden geben.

 

Das nächste Aktiventurnier im Saarland wird im September von der TG Rohrbach ausgerichtet werden. Dann werden die Degenfechter und –fechterinnen den Landesmeistertitel unter sich ausfechten. Mit Sicherheit eine gute Gelegenheit, diesen faszinierenden Sport etwas näher unter die Lupe zu nehmen.

 

Bericht: Michael Trittelvitz

 

 

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